Der Körper der Fliege ist dicht und pelzig braun behaart. Die Fügel haben an der Vorderseite eine breite dunkelbraune Binde, die nach hinten gezackt ist. Am Kopf befindet sich ein langer Saugrüssel, der in Ruhestellung nach vorn gestreckt ist. Das Insekt ist etwa 8 - 12 mm gro?. Die Weibchen legen oder streuen ihre Eier vor die Nester von Wildbienen, diese wiederum schleppen dann die Eier mit ins Nest. Dabei sollen die Wollschweberweibchen gezielt ihre Eier vor die Nester "schiessen". Die Larven ernähren sich zunächst von Pollenvoräten und später von den Bienenlarven selbst. Dieser Zweiflügler taucht im April auf. Auf diesen Bildern hat sie es auf den Nektar des Wiesenschaumkrautes abgesehen. Sie fliegt mit vorgestreckten Vorderbeinen die Blüte an und streckt ihren Rüssel manchmal noch im Flug in den Blütenkelch. Selten setzt sie sich komplett ab, ist immer in Bewegung. Der Flügelschlag ist so schnell, dass man ihn mit blossem Auge nicht wahrnimmt. Einzelne Fotos wurden mit einer extrem kurzen Belichtungszeit (1/4000s) geschossen, sodass der Eindruck entsteht, das Insekt hat sich auf der Blüte niedergelassen. Tatsächlich stützt es sich nur ab, saugt Nektar und schwirrt wieder ab. Das Tierchen kommt in ganz Europa vor.